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Nichts zu holen

Kissinger SC – SC Ichenhausen 28:23 (14:12)

In der Bezirksoberliga gab es für die Landkreisteams am Wochenende keinen Sieg.

Die Müller/Steck- Truppe war mit gestärkten Rücken nach dem deutlichen Heimsieg gegen Lauingen-Wittislingen nach Kissing gereist. Dies zeigten sie auch in Hälfte eins eindrucksvoll. Was fehlte, war das nötige Quäntchen Glück. In der Offensive landeten mehrere Bälle am Aluminium oder auf dem Torhüter der Gastgeber Stefan Leupredit. In der Defensive gelangten einige Abpraller in die Hände der Kissinger und wurden so in Gegentore umgewandelt. Dennoch ließen sich die Ichenhauser nicht hängen, bis zum Halbzeitstand von 13:11 war es ein offener Schlagabtausch.

Doch nach der Pause setzten sich die jungen Gastgeber – der älteste Spieler ist 21 Jahre alt – ab. Die Ichenhauser haderten mit ihrer Chancenverwertung. Hinzu kam, dass sich nun einige Flüchtigkeitsfehler einschlichen. So kam der Fünf-Tore-Rückstand zustande, der bis zum Ende anhielt. Deshalb muss der SCI weiter auf seinen ersten Auswärtssieg in dieser Saison warten.

SC Ichenhausen Laumer, Schwab, Miethsam, T. Hornung (2), F. Hornung (2), Lindner (3), Schößler (2), Walczer (2), Jordan, Schubert (3), Dolze (1), Matthes (3), Trenkenschuh (4), Englet (1)

Mit Konzentration zum Klassenerhalt

SC Ichenhausen - HSG Lauingen-Wittislingen 37:24 (17:10)

Mit Konzentration zum Klassenerhalt

2016 10 25 Lauingen

Ichenhausen rehabilitiert sich eindrucksvoll für die schwache Auswärtsvorstellung. Günzburgs Reserve lässt in der Abwehr viele Wünsche offen

Der SCI hat sich nach der katastrophalen Leistung in Aichach nun vor heimischem Publikum mit einer tollen Vorstellung rehabilitiert. Vor 130 Zuschauern – darunter 60 lautstarke Gästefans – legte der SCI zu Beginn ein sehr hohes Tempo vor und strotzte vor Siegeswillen. Schnell gingen die konzentriert agierenden Königsblauen in Führung, die sie sich bis zum Ende der Partie nicht mehr nehmen ließen. In der Verteidigung funktionierte der Innenblock um Tobias Hornung, Istvan Walczer, Nico Mattes und Max Schubert perfekt, Torhüter Jürgen Paluk erledigte den Rest. Selbst in doppelter Unterzahl kam der SCI nicht in Bedrängnis. So ging der SCI mit einem verdienten 17:10 in die Halbzeit. Das Trainergespann Steck/Müller beorderte nach der Pause Youngster Niklas Schwab ins Tor, der wie sein Vorgänger stark parierte. Das Tor wurde vernagelt und die Abpraller landeten in der königsblauen Gegenstoßmaschine. Der HSG nahm Spielmacher Felix Hornung in Manndeckung, aber das eröffnete für die verbleibenden fünf Feldspieler Räume, die sie konsequent nutzten.

Nach 45 Minuten war die Luft bei den Gästen aus Lauingen vollkommen heraus. Der SCI passte sich an und verwaltete den Vorsprung.Wenn das Team weiterhin geschlossen und mit Siegeswillen in die Spiele geht, sollte der Klassenerhalt gesichert sein.


SC Ichenhausen Paluk, Schwab (Tor); Miethsam (4), T. Hornung (8), F. Hornung (6), Lindner, Schössler (2), Walczer (4), Jordan (2), Matthes (1), Trenkenschuh (4), Englet (4), Schuber (1), M. Hornung (1)

Aus Euphorie wächst Ernüchterung - Spielbericht aus der Günzburger Zeitung

TSV Aichach - SC Ichenhausen 31:20 (13:10)

Ichenhausen kassiert eine glasklare Niederlage und sieht wieder einem längeren Aufenthalt im Tabellenkeller entgegen.

2016 10 18 tsv aichach sciEs ist zu früh in der Saison, um von Vorentscheidungen zu sprechen. Insofern sollten die Bezirksoberliga-Handballer aus der Region ihre jüngsten Resultate auch nicht überbewerten. Ichenhausen verlor bei einer der besseren Mannschaften dieser Spielgruppe, dem TSV Aichach, überdeutlich.

Die Euphorie nach dem ersten Saisonerfolg der Königsblauen hielt nur eine Woche lang. Nach einer katastrophalen Leistung wurde das Resultat in Aichach ernüchternd deutlich. Ichenhausen ging mit Fortdauer der Partie schlicht die Luft aus.

Die Gäste liefen von Anfang an zwar einem Rückstand hinterher, doch es war in Hälfte eins ein Spiel auf Augenhöhe. Die Königsblauen bestraften sich schließlich selbst mit Fehlpässen und Würfen, die in Zeitspiel-Androhung zustande gekommen waren. Außerdem hielt Stefan Walther auf der Seite des Gastgebers viele Bälle. So wurde aus einem anfänglichen Zwei-Tore-Rückstand schnell mehr.

Trotzdem war beim Pausentee noch nichts verloren. Dann aber ging’s aus Ichenhauser Sicht dahin. Zwar blieb der SCI im Angriff gewillt, den Rückstand aufzuholen, aber letztlich hatten die Gäste mit ihrer nachlassenden Kraft zu kämpfen. Der Gegner war viel schneller auf den Beinen als die Königsblauen. In der Mitte der zweiten Hälfte war zu spüren, dass der SC Ichenhausen das Spiel längst abgehakt hatte, da er inzwischen einem Sechs-Tore-Rückstand hinterherrennen musste und zudem die Abwehr nicht mehr so richtig stand.

Letztlich empfanden die Gäste das Resultat trotz der Deutlichkeit als gerecht, da der TSV Aichach mehr Engagement und Willen gezeigt hatte und bis zum Ende kämpfte. Beim SCI muss hingegen in der Trainingswoche noch viel gearbeitet werden, damit im nächsten Spiel gegen die HSG Lauingen-Wittislingen ein Erfolgserlebnis denkbar ist. Das dürfte dann wirklich eine wegweisende Partie im Kampf gegen den Abstieg werden. Für beide Kontrahenten, versteht sich.

SC Ichenhausen Paskowski, Schwab, Miethsam (1), T. Hornung (2), F. Hornung, Lindner (1), Schößler (3), Walczer (1), Jordan (5), Schubert (6), Dolze, M. Hornung, Matthes (1)

Hektik, Härten und Heimsiege (Spielbericht aus der Günzburger Zeitung)

SC Ichenhausen – Augsburg 1871 26:25 (14:13)

Vor 100 Zuschauern entwickelte sich zunächst ein Hin und Her auf Normalniveau. Der SCI hechelte immer mit ein bis zwei Toren Rückstand den Augsburgern hinterher. Kurz vor der Halbzeit ging aber ein Ruck durch die Königsblauen und sie erreichten einen knappen Vorsprung.

Nach dem Seitenwechsel stellte der SCI die Deckung um. Max Schubert nahm Marek Husty in Manndeckung, was bei den Gästen zu zunehmend holprigem Spielfluss führte. Die Abschlüsse der Augsburger gingen immer öfter über das Tor und der SCI konnte sich mit drei Toren Differenz absetzen. Nun wurde die Partie hektischer und kampfbetonter. Aus anfänglich taktischen Fouls wurden immer gröbere Vergehen, welche die Unparteiischen mit Zeitstrafen belegten, die von den Zuschauern immer herzhafter kommentiert wurden.

Für die Schluss-Viertelstunde bauten auch die Gäste eine neue Defensivformation auf und nahmen den königsblauen Spielmacher Felix Hornung sowie Rückraumspieler Thomas Jordan in Manndeckung. Diese Maßnahme setzte dem SCI zu und es wollten minutenlang keine Tore mehr fallen. Gut für Ichenhausen, dass auch die 1871er ihre Chancen nicht verwerteten.

Zwei Minuten vor Schluss kassierte Thomas Jordan wegen Foulspiels die Rote Karte. Die Augsburger zogen zwischenzeitlich wieder gleich, aber kurz darauf verließ auch Eduard Passauer nach einem groben Foul an Alexander Lindner unfreiwillig das Feld. Seinem Teamkollegen schloss sich auch noch Patrik Kasten an; er bekam die Rote und die neu eingeführte Blaue Karte vom Schiedsrichtergespann Vathke/Walter zu sehen.

SC Ichenhausen: Paluk, Schwab, Miethsam, T. Hornung (6/2), F. Hornung (1), Lindner (1), Schößler (1), Walczer (3), Jordan (4), Schubert (4), Dolze (1), M.Hornung (2), Matthes (2/2), Trenkenschuh (1)

Der perfekte Fehlstart (Spielbericht aus der Günzburger Zeitung)

TV Gundelfingen - SC Ichenhausen 17:26

2016 09 27 sci tv gundelfingenNach der verkorksten Bezirksoberliga-Saison 2015/16 starten die Ichenhauser Handballer optimistisch und mit dem neuen Trainergespann Müller/Steck in die neue Saison. Das erklärte Ziel ist, so schnell wie möglich die unteren Ränge zu verlassen. Genau dafür wurde in der Vorbereitung mit hohem Engagement trainiert. Das erste Saisonspiel aber ging daneben. Vor 160 Zuschauern unterlagen die Königsblauen im Duell dem TV Gundelfingen klar. Für eine hervorragende Stimmung in der Franziska-Ziehank-Halle sorgten neben den heimischen Zuschauern auch die zahlreichen Fans der Gäste, die ihr Team lautstark anfeuerten.

Zu Beginn gingen’s beide Mannschaften kämpferisch an. Sie lagen in den ersten zehn Minuten gleichauf. Dann schlichen sich bei den Königsblauen erste Fehler ein. Die Anspiele wurden ungenau. Neben den technischen Fehlern kam der SCI auch immer öfter in Gefahr, für passives Spiel bestraft zu werden. Die Ichenhauser Schwächen machte sich der TV zunutze und konterte meist schnell und erfolgreich. Schlimmeres konnte für den SCI Torwart-Neuling Niklas Schwab verhindern; mit zwei Glanzparaden entschärfte er Gundelfinger Gegenstöße.

Auch nach der Halbzeit wollte dem SCI nur wenig gelingen, zu oft wurde überhastet geworfen. Immerhin: Neuzugang und Youngster Nico Matthes überzeugte am Kreis voll. Sicher fing er auch nicht ganz einfache Anspiele und verwandelte diese mit höchster Präzision. Gundelfingen aber spielte in bewährter Form mit hohem Tempo weiter und nutzte seine Chancen. Erfolgreichster Werfer bei den Gästen war Manuel Frieß, der an seinem Geburtstag neun Tore erzielte.

Torschützen: T. Hornung (2/1), F. Hornung (1), Lindner (1), Schößler (2), Walczer (2), Jordan, Schubert, Dolze (1), M. Hornung (3), Matthes (5), Unger, Miethsam, Schwab, Paskowski

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