SCI Handballer starten mit Niederlage in die neue Punkterunde

Zu hoch war die erste Hürde beim Auswärtsspiel in Bobingen für die Handballer vom SC Ichenhausen. Die stark ersatzgeschwächte Truppe vom Trainerteam Mayer/Jekel konnte zwar phasenweise mithalten, doch über das ganze Spiel gesehen, hatten die Königsblauen gegen einen sehr starken Gegner nicht wirklich eine Chance.

Die erste Hälfte war noch ziemlich ausgeglichen. Walzcer,Tobias Hornung und Schubert, der ein starkes Spiel ablieferte, hielten mit ihren Toren dagegen. Der SCI hatte 15 Sekunden vor der Halbzeit bei eigenem Ballbesitz noch die Möglichkeit auf 14:11 den Anschluss zu halten, kassierte mit dem Halbzeitpfiff dann doch noch das15:10.

Zu Beginn der zweiten Hälfte drehte Bobingen dann richtig auf und setzte sich innerhalb sieben Minuten auf 21:11ab. Ichenhausen schaffte zwar noch den Anschluss auf 22:17 doch es fehlten einfach aufgrund der personellen Situation die Alternativen, um so einem Gegner Paroli zu bieten. Am Ende stand ein ernüchterndes 35:26 auf der Anzeigetafel.
Zu erwähnen sei noch die stets sportlich und fair geführte Einstellung der Spieler beider Teams und die gute Leistung des Schiedsrichtergespann Frank Hübenthal und Marius Zander in ihrem ersten BOL Spiel.

Für den SCI spielten: Gerhard Thiel (Tor), Max Schubert (6/2), Tobias Hornung (5), Istvan Walczer (5), Manfred Grimm (3), Florian Englet (2), Felix Hornung (2), Selahattin Yapicioglu (1), Alexander Lindner (1), Tobias Pröbstle (1), Robert Schössler

Vorbericht Saison 19/20

Vorbericht zum Spiel am Samstag gegen Bobingen.

Zur Saison 2019-20 kam es bei den Handballern aus Ichenhausen zu einigen Veränderungen.

Mit Robert Mayer und Harald Jekel kehrten die ehemaligen Königsblauen zurück in die Franziska Ziehank Halle und fungieren dort als neues Trainerteam.

Den Part des sportlicher Leiter übernahm SCI Urgestein Tobias Steck und Günther Trey konnte als Torwart Trainer gewonnen werden.

Mit Tobias Pröbstle (A Jugend VfL Günzburg) und Patrick Müller (Laupheim) sind weitere Rückkehrer dazu gestoßen. Die Anfangs sehr schwierige Situation auf der Torhüter Position konnte mit der Reaktivierung von Peter Brucker und Gerhard Thiel entspannt werden. Seither sind viele Tropfen Schweiß in der Vorbereitung geflossen und alle sind heiß auf den Saisonstart.

 

Ziel ist es so schnell wie möglich die nötigen Punkte gegen den Abstieg zu sichern und sich längerfristig wieder im oberen Drittel der Bezirksoberliga anzusiedeln.

Dabei baut man beim SC Ichenhausen auch für die Zukunft auf die Integration von jungen hungrigen Spielern um in den nächsten Jahren erfolgreichen Handballsport in Ichenhausen zu gewährleisten.

 

Im ersten Saisonspiel treffen die Königsblauen auswärts auf den TSV Bobingen. Schon vor 14 Tagen beim Turnier in Schongau traf man zweimal aufeinander und hatte auch im Anschluss im Finale knapp das Nachsehen . Laut Aussage Mayers eine ganz starke Truppe die sich zur Saison mit weiteren guten Spielern verstärken konnten, unter anderem mit Bayernliga Spieler aus Friedberg und Haunstetten.

Für Mayer ist die Hürde Bobingen definitiv noch zu hoch da ihm auch mit Brucker, Müller, Ahrens und Unger ganz wichtige Spieler aufgrund von Verhinderungen und Verletzungen nicht zur Verfügung stehen und auch der Einsatz von Laumer und Yapicinoglu noch ungewiss ist.

WELCOME BACK !

Der SCI Abteilung Handball freut sich über die Rückkehrer zum Heimatverein. Patrick Müller kehrt von der HRW Laupheim zurück und Tobias Pröbstle fand vom VFL Günzburg den Weg zurück. WIR wünschen beiden Spielern eine erfolgreiche, verletzungsfreie Saison.

Interview mit dem neuen Trainer Robert Mayer vom SC Ichenhausen

 

Neue Saison, neuer Trainer. Robert Mayer hat das Zepter beim Handball Bezirksoberligisten SC Ichenhausen übernommen. Der C-Lizenz-Inhaber war jahrelang sportlicher Leiter beim VfL Günzburg, trainierte dort zuletzt die C -Junioren in der Bayernliga und bringt klare Vorstellungen mit nach Ichenhausen. Zuletzt war der SCI wieder froh, den Klassenerhalt geschafft zu haben. Für den neuen Coach ist allerdings klar: "Der SCI will und soll erfolgreich sein. Hier schlummert noch einiges. Die alte Begeisterung kann wieder entfacht werden und das Potenzial dafür ist auf jeden Fall gegeben. Man muss an den richtigen Stellschrauben drehen." Allerdings macht Mayer in seinen Ausführungen auch deutlich, dass es sich um einen Prozess handele und dass nichts im Hauruckverfahren gehe.

Geduld ist gefragt.


SC Ichenhausen: Welche Beweggründe waren ausschlaggebend für einen Wechsel nach Ichenhausen? Mayer: Ich hatte ja selber jahrelang aktiv als Spieler beim SCI gespielt. Wir hatten damals alle zusammen eine super kameradschaftliche und familiäre Atmosphäre vorgefunden und eine tolle Zeit erlebt. Einige meiner alten Weggefährten sind auch heute noch dabei oder wieder am Start. Auch der letztjährige Trainer Tobias Steck bleibt in Funktion des sportlichen Leiters dem Verein weiterhin erhalten. Wir wollen und werden gemeinsam „Handball in Ichenhausen“ wieder interessanter machen. Das geht nicht so schnell und nicht von heute auf morgen, allerdings gehen jetzt schon viele Dinge in die richtige Richtung. Die Verantwortlichen sind sich alle sehr bewusst, dass der richtige Weg dazu auch nur lauten kann: Jugend fördern, Integration schaffen, sportliche Ziele zu fördern und gemeinsam auch wieder Spaß an der Sache zu haben. Dazu haben die Königsblauen auch das Umfeld und sind alle motiviert dies umzusetzen.

SC Ichenhausen: Welches Potential steckt dabei in der Männer Mannschaft und gab es Abgänge und Neuverpflichtungen? Mayer: Ich sehe in der Mannschaft noch einiges an Potential, das abgerufen werden muss. Die Mannschaft hat jahrelang im oberen Drittel der Bezirksoberliga gespielt und ich kann mich auch noch gut an die Derbys mit dem VfL Günzburg erinnern. Ichenhausen verfügt über genügend erfahrene Spieler und bleibt größtenteils zusammen. Torhüter Andreas Biller hat sich seinem Heimatverein Lauingen wieder angeschlossen, das schmerzt und ist der einzige Abgang. Mit Tobias Pröbstle kehrt aus der Günzburger A -Jugend ein junges Talent nach Ichenhausen zurück. Der Rest der Mannschaft bleibt zusammen und hat versichert, für die kommende Saison voll mitziehen zu wollen.

SC Ichenhausen: Diese Woche startet die Vorbereitungszeit, was bedeutet dies für die Spieler unter Trainer Mayer? Mayer: Für die Spieler bedeutet dies, dass wir viel Zeit miteinander verbringen werden (lacht). Viele Einheiten im Ausdauerbereich finden statt und das Pensum wurde deutlich erhöht. Unter anderem stehen auch ein Triathlon und der Landkreislauf auf dem Programm. Es sind auch einige Spiele und ein Turnier geplant. Die Zeit im August, in der wir keine Halle haben, überbrücken wir mit Mountainbike fahren und mehreren Boxtraining Einheiten. Die Spieler haben teilweise bis zu 4 Einheiten pro Woche plus Spiel und müssen auch selbständig Einheiten absolvieren.

SC Ichenhausen: Was sind die sportlichen und persönliche Ziele für die kommende Runde? Mayer: Die sportlichen Ziele sind ganz klar die Königsblauen wieder im oberen Drittel der Bezirksoberliga zu etablieren. Für eine Mannschaft die vor 2 Jahren aus der Bezirksoberliga abgestiegen ist, den Wiederaufstieg schaffte und wieder knapp dem Abstieg entkam, ist dies ein sehr ehrgeiziges Ziel, aber machbar. Mein persönliches Ziel ist allen zu vermitteln, dass mit mehr Einsatz und Leidenschaft jeder einzelne nochmals einen Schritt nach vorne machen kann und wir gemeinsam wieder ein Interesse für „Handball in Ichenhausen“ entwickeln können. Ein weiteres Ziel wird auch sein den einen oder anderen auswärtigen Spieler nach Ichenhausen zu bekommen, um den Fortbestand der Handballabteilung für die nächsten Jahre zu gewährleisten, bis vielleicht auch Jugendspieler aus den eigenen Reihen wieder dazu stoßen.

SC Ichenhausen: Jetzt noch eine abschließende Frage: Der Name Mayer wird auch eng mit dem sportlichen Erfolg des VfL Günzburg die letzten Jahre verbunden. Gibt es auch dazu Gedanken oder gar Planungen? Mayer: Günzburg und Ichenhausen haben schon seit Jahrzehnten voneinander profitiert. Das wird auch in Zukunft so bleiben. Es gab in der Vergangenheit viele Spieler die zum VfL wechselten darunter auch Trainer und Funktionäre. Im Gegenzug profitierte der SCI auch von der guten Jugendausbildung des VfL. Aktuell sind sowohl Ichenhauser beim VfL als auch ehemalige VfL Jugendspieler wieder beim SCI. Beide Vereine haben ein freundschaftliches Verhältnis. Das wir auch so bleiben. Konkrete Planungen dies weiter auszubauen gibt es nicht und wäre auch nicht nötig.

SC Ichenhausen: Vielen Dank für deine ausführlichen Antworten

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