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Sieglose Günzburger, kämpfende Ichenhauser

Das Reserveteam des VfL verliert deutlich, der SCI freut sich über ein Unentschieden

2016 02 08 augsburg

In einem dramatischen Spiel erkämpfte sich der SC Ichenhausen in Augsburg ein Unentschieden. Für den SCI war dieser Punkt nicht nur wichtig im Kampf gegen den Abstieg, sondern auch für das Selbstvertrauen, da man bisher noch keinen Punkt auswärts einfahren konnte.

Ungewöhnlich stark gestalteten die Gäste die Anfangsphase in Augsburg, denn sie bauten sich schnell einen Drei-Tore-Vorsprung auf. Beim Stand von 3:6 schaffte es der Gastgeber allerdings, die Abwehr so zu justieren, dass es die Königsblauen nun schwerer hatten, ihren Vorsprung zu verteidigen. Kurz vor der Pause stand es dann 11:11, die Augsburger ergriffen die Initiative und erarbeiteten sich einen Vier-Tore-Vorsprung. Mit einem 16:12 gingen die Mannschaften in die Kabine. In der Pause motivierte das Trainergespann Müller/Steck sein Team, mehr Kampf und Leidenschaft zu zeigen.

Die Ichenhauser hatten dennoch Schwierigkeiten, den Rückstand aufzuholen, sehr zum Ärger des Ichenhauser Anhangs. Einige Fans wurden gegenüber dem Schiedsrichtergespann Gürsel/Wollin verhaltensauffällig, da es aus ihrer Sicht mehrere fragwürdige Pfiffe gab. Die Königsblauen ließen sich jedoch von der Diskussion der Schiedsrichterinnen und den Fans nicht beirren und glichen zur Mitte der zweiten Halbzeit aus.

Kurz vor Schluss führte der SCI sogar mit zwei Toren Vorsprung. Aber individuelle Fehler nutzte Augsburg gnadenlos und glich in letzter Minute zum 30:30-Endstand aus. Besonders großen Anteil an diesem Teilerfolg hatten Istvan Walczer und Spielmacher Max Schubert, die jeweils neun Tore warfen. Auch Trainer Patrick Müller, der nach langer Verletzungspause überraschend auf dem Feld stand, half der Mannschaft mit seiner Erfahrung.

In der Tabelle konnte sich der SC Ichenhausen durch das Unentschieden zwar dem TSV Friedberg III und dem VfL Günzburg II annähern, aber die Müller/Steck-Truppe spürt schon die HSG Lauingen-Wittislingen im Nacken, die nur noch ein Punkt von den Königsblauen trennt. Der Abstiegskampf in dieser Saison bleibt spannend. (zg)

SC Ichenhausen Laumer, Schwab, Miethsam, Lindner, Schößler (1), Walczer (9), Jordan, Schubert (9), F. Hornung (4), M. Hornung (1), Kurz, Müller (6)

Punkt verloren, Punkt gewonnen

2016 02 01 FriedbergWarum die heimischen Bezirksoberligisten die Resultate vom Wochenende aus verschiedenen Perspektiven betrachten müssen

Mit gerade einmal sieben Spielern traten die Gäste aus Friedberg beim SC Ichenhausen an. Nach der hohen Niederlage gegen den Landkreisnachbarn aus Gundelfingen wäre es für den SCI eine gute Chance auf sichere zwei Punkte gewesen, hatten die Friedberger doch keinen Mann zum Wechseln, während bei den Königsblauen die Auswechselbank gut gefüllt war.

Diesen Vorteil nutzte der SCI aber nicht. Anstatt den Gegner sehr schnell an die physische Grenze zu bringen, schaltete die Mannschaft von Beginn an einen Gang herunter und passte sich dem schleppenden Spiel der Friedberger an. Erst zu Beginn der zweiten Halbzeit gaben die Königsblauen ein wenig Gas und bauten sich einen Vorsprung von 20:15 auf. Dass die Gäste dann den Spielmacher des SCI, Max Schubert, in Manndeckung nahmen, tat dem Spiel der Hausherren nicht gut. Selbst in dreifacher Unterzahl erzielten die Mannen vom TSV ein Tor, während dem SCI in dieser Zeit keines gelingen wollte. In der letzten Sekunde verwandelte der TSV dann noch einen Siebenmeter zum 22:22-Endstand. Für Ichenhausen war es ein leichtfertig verschenkter Punkt.

SC Ichenhausen Schwab, Laumer; Miethsam, T. Hornung (5) , F. Hornung (2), Lindner, Schößler (2), Jordan (4), Schubert (3), Matthes (1/1), Trenkenschuh (4), Walczer (1)

Handball-Katastrophen

Ichenhausen und Günzburg II kommen unter die Räder

2016 01 02 gundelfingen

Selbstbewusst hatte sich die Truppe von Patrick Müller und Tobias Steck auf die kurze Auswärtsfahrt begeben, um den potenziellen Aufstiegskandidaten zu ärgern. Aber dieses Vorhaben konnte das Team bereits in der Halbzeitpause abhaken. Die Hausherren waren zu überlegen, was die Treffsicherheit und Schnelligkeit anbelangt. Die Königsblauen waren zudem mit einer ersatzgeschwächten Mannschaft angereist. Neben Max Hornung, der krankheitsbedingt fehlte, waren auch Eduard Trenkenschuh und Torwart Kim Paskowski nicht mit von der Partie. Letztgenannter hatte kurzfristig abgesagt, sodass die Ichenhauser improvisieren mussten und deshalb den ehemaligen Stammtorwart Tizian Greuter auf die Bank setzten.

Gundelfingen erkämpfte sich schnell einen Drei-Tore-Vorsprung, der sich nach und nach vergrößerte. Die Abwehr der Gäste stand nicht gut. Torwart Schwab ließ zudem einige haltbare Bälle in seinen Kasten. In Hälfte zwei versuchte der SCI, den Sechs-Tore-Abstand zu verkürzen. Dies gelang zwar, aber dann fehlte den Königsblauen das Quäntchen Glück. Sie scheiterten entweder am stark parierenden Dominik Brucker oder die Würfe rauschten am Tor vorbei. Diese Durststrecke machte sich auch am Ergebnis bemerkbar, da die Heimmannschaft zwischenzeitlich einen 7:0-Tore-Lauf hatte. Gegen Ende der Begegnung ging den Königsblauen die Luft aus. Sie fanden keine Lücke in der gegnerischen Abwehr und so kamen Zeitspiele zustande. Diese führten dann zu überhasteten Würfen oder Abspielfehlern und somit zu Tempogegenstößen für die Gastgeber.

SC Ichenhausen Schwab, Greuter, T. Hornung (2), Lindner (2), Schößler, Walczer (3), Jordan (2), Schubert (1) F. Hornung (2), Matthes (2), Miethsam (1)

Kellerduell mit Überlänge

In Ichenhausen geht’s hektisch zu. Immerhin: Der Gastgeber gewinnt

2017 01 19 bobingen

Erst nach anderthalb Stunden stand das Ergebnis fest – und es war ein sehr gutes aus Sicht des SC Ichenhausen. 29:27 gewannen die Bezirksoberliga-Handballer das Kellerduell gegen den TSV Bobingen. Es waren zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Vor ungefähr 80 Zuschauern entwickelte sich eine überaus hektische Partie. Beide Vereine nahmen den Kampf gegen den Abstieg ernst und agierten entsprechend hart. Das Schiedsrichtergespann Wartner/Mayer (VfL Leipheim) hatte alle Hände voll zu tun, um die Gemüter zu beschwichtigen. Die Unparteiischen verzichteten aufgrund des sehr motivierten Einsatzes auf Gelbe Karten und verteilten sofort Zeitstrafen, von denen Bobingen am Ende neun Stück kassierte. Der SCI kam mit vier Zeitstrafen über die Runde. Allerdings trafen drei davon Youngster Max Schubert, der also vorzeitig die Rote Karte kassierte.

Meistens lag der SCI mit einem Tor vorne. Zehn Minuten vor Schluss wendete sich das Blatt, der TSV holte auf und begann die Partie zu dominieren. Die Königsblauen zogen ihren letzten Trumpf und schickten Coach Tobias Steck aufs Feld. Sofort wandelte sich das Spiel, Steck formierte den Angriff und brachte seine Mitspieler in Aktion. Der TSV bekam Steck nicht in den Griff, durch Fouls versuchten die Gäste, ihn zu stoppen, was weitere Siebenmeter nach sich zog. Diese verwandelte Nico Matthes sicher, am Ende waren es fünf Stück. Sein Kreisläufer-Kollege Max Hornung trug sich mit sechs Toren als erfolgreichster SCI-Spieler in die Torschützenliste ein.

SC Ichenhausen Schwab, Paskowski – Miethsam, T. Hornung (4/1), F. Hornung (3), M. Hornung (6) , Lindner (2) , Schößler (4), Jordan (3), Schubert (2), Matthes (5/5), Trenkenschuh, Steck

Frohe Weihnachten

Die Handballabteilung wünscht allen Mitgliedern, Sponsoren, Fans und Freunden frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

2016 12 19 weihnachten

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