header

Beachhandballturnier für Hobby- und Jugendfunteams 25./26. Juni 2016

2016 05 14 beachhandballturnier2016 1

2. Ichenhausener sun and fun Beach-Cup mit Party

Wir möchten Euch herzlich ins Stadtbad Ichenhausen und dem damit verbundenen Gaudi-/Fun-Beachhandballturnier einladen.

Turnierbeginn
Samstag 13:00 Uhr Fun-AJ + Hobbyteams aus Ichenhausen
Sonntag 10:00 Uhr Fun EJ, DJ, CJ, BJ, (alles gemischt möglich)

Spielort
Das neue Beach-Handballfeld im Freibad Ichenhausen (dort gibt’s auch Beach-Volleyballfelder, Kletterfelsen, Kneipbecken, Trimmgeräte, Tischtennisplatten, Mühlespiel, Wasserrutsche...)

Gespielt wird mit den Jahrgängen der Saison 2016/2017 und nach den aktuellen Beachhandballregeln des DHB. Die Spielzeit richtet sich nach der Anzahl der Teilnehmer.

Schiedsrichter werden von uns gestellt.

Und wir richten vor Ort bei der Spielleitung auch eine Spielerbörse ein.

Teilnahmebestätigung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Da uns nur 1 Feld zur Verfügung steht, kann nur eine begrenzte Anzahl an Mannschaften am Turnier teilnehmen. Also meldet Euch so schnell als möglich an.

Während des Turniers wird am Getränke- und Verpflegungsstand direkt beim Beachfeld für das leibliche Wohl mit Kaffee und Kuchen, Obst, frischen antialkoholischen Kaltgetränken, Grillstand usw. bestens gesorgt.

Rahmenprogramm
Samstag Abend Beach-Handballparty (habapa) evtl. mit DJ. Nach Wetterlage Sonntag Weißwurst-Frühstück. Direkt nach dem Turnier findet nach Wetterlage am Samstag die Openair-Party mit Grillbude, bay./schwäb. Köstlichkeiten, Bierausschank, statt. Der Spaßfaktor ist am größten, wenn sich möglichst alle Teams an der Abendveranstaltung
beteiligen. Daher haben wir uns entschlossen, von den Mannschaften keinen Eintritt zu verlangen.
Wir freuen uns Euch zahlreich im Freibad begrüßen zu dürfen.

Abt. Handball

SC Ichenhausen

 

Wichtiger Hinweis
Wir können dieses Turnier nur dank des Freibades und aufgrund unserer Einnahmen aus dem Verkauf von Getränken und Essen finanzieren.

Achtung: Ein Schwimmen ohne Aufsicht bzw. nach Freibadschluss sowie das Mitbringen von
alkoholischen Getränken ist ausdrücklich nicht erlaubt sind.

2016 05 14 beachhandballturnier2016 2

Die blaue Karte und ihre Tücken

Ab dem 1. Juli werden einige neue Regeln eingeführt. BHV-Bezirksvorsitzender Pius Waldmann erklärt, welche Neuerungen aus seiner Sicht sinnvoll sind, wo Probleme liegen und was den Schiedsrichtern die Arbeit erschwert.

Siebter Feldspieler
Neue Regel: Der Feldspieler, der fliegend für den Torwart eingewechselt wird, muss kein andersfarbiges Leibchen mehr tragen, darf dann aber den eigenen Torraum nicht betreten.

Frage: Leidet darunter nicht die Übersichtlichkeit des Spiels? Glauben Sie, dass diese Möglichkeit auch verstärkt genutzt wird, wenn keine Spieler Strafzeiten absitzen?

Waldmann: Eindeutig wird das Kampfgericht hinsichtlich von Wechselfehlern noch mehr gefordert sein. Ich glaube nicht, dass sich der siebte Feldspieler in den unteren Klassen durchsetzen wird. Zum Ausgleich einer Unterzahl kann dieses taktische Mittel schon eher eingesetzt werden. Sinnvoll ist das Ganze sowieso nur als Auslösehandlung für eine eingeübte Passfolge. Ohne konsequentes Training wird die Variante aber meist nach hinten losgehen. Ein leeres Tor trifft man auch in den unteren Klassen aus 30 Meter Entfernung.

Passives Spiel
Neue Regel: Wenn der Schiedsrichter „passives Spiel“ anzeigt, sind nur noch sechs Pässe erlaubt, bevor Zeitspiel abgepfiffen wird.

Frage: Macht das die Arbeit der Schiedsrichter nicht eher komplizierter als einfacher? Wie definiert man, was ein Pass ist und was nicht?

Waldmann: Was ein Pass ist, ist schon geregelt. Trotzdem ist das die schwierigste Regelneuerung, da die Pässe ja weitergezählt werden sollen. Das heißt, die Abwehrspieler werden immer versuchen, einen Abschluss mit taktischen Fouls zu erhindern. Wenn man dann zum Beispiel nach dem dritten Foulspiel sechs Pässe gespielt hat, kann die angreifende Mannschaft einen Freiwurf nur noch direkt mit einem Torwurf oder nach einem Zuspiel zu einem Rückraumbomber ausführen. Dies ist dann plötzlich ein zugelassener siebter Pass. Theoretisch kann das nach einem weiteren Foulspiel so weitergehen. Ich meine, dass es im Handball die Schiedsrichter so schon schwer genug hatten. Die Regel ist unheimlich kompliziert und löst nicht das Grundproblem. Sie vereinheitlicht nämlich nicht den Zeitpunkt, ab dem die Schiedsrichter das passive Vorwarnzeichen, den gehobenen Arm, zeigen, ab dem dann gezählt werden muss.

Blaue Karte
Neue Regel: Zeigt der Schiedsrichter nach einem Platzverweis die Blaue Karte, wird ein schriftlicher Bericht verfasst, die Disziplinarkommission ist für Sanktionen zuständig.

Frage: Braucht es das? Bisher gab es doch die Rote Karte mit Bericht? Birgt diese Regel nicht noch mehr Druck auf die Schiedsrichter, sich sofort für eine Sanktion zu entscheiden (und mit dem Unmut des Publikums umzugehen)?

Waldmann: Das sehe ich nicht so kritisch. Auch bisher mussten sich die Schiedsrichter sofort festlegen und den Bericht dem Kampfgericht und den Mannschaftsverantwortlichen direkt anzeigen oder eben auch nicht. Die Karte ist wohl nur für die Zuschauer zur Verdeutlichung des Geschehens gedacht. Im Regeltext steht: Die Schiedsrichter zeigen zuerst die Rote Karte und später, nach kurzer Diskussion, die Blaue Karte.

30 Sekunden
Neue Regel: Grobe Regelwidrigkeiten werden nicht mehr in der ganzen letzten Minute, sondern erst in den letzten 30 Sekunden besonders hart geahndet.

Frage: Hilft diese Regelung dem Spiel tatsächlich weiter? Kommen in den letzten 30 Sekunden mehr harte Fouls vor als in den 30 Sekunden zuvor?

Waldmann: Die 30 Sekunden sind nicht die hauptsächliche Änderung der neuen Regel, wobei sich wirklich gezeigt hat, dass eine Minute zu lange war für die vielen Sonderregeln. Bisher gab es in der letzten Minute für Vergehen wie Spielverzögerung, wenn der Ball gar nicht im Spiel war, eine Rote Karte mit Bericht und darauffolgend eine Sperre für den verursachenden Spieler. Und dies ganz unabhängig vom Spielstand. Sperren waren an der Tagesordnung. Die benachteiligte Mannschaft hatte davon gar keinen Vorteil. Jetzt soll es dafür einen Siebenmeter für die angreifende Mannschaft geben, sodass sie die Möglichkeit erhält, auszugleichen oder mit einem Tor zu gewinnen. Die Regeländerung klingt im ersten Ansatz logisch, und sie entspricht mehr dem Spielgedanken. Für die Schiedsrichter ist sie weiterhin alles andere als einfach.

Verletzter Spieler
Neue Regel: Wird ein Spieler auf dem Feld behandelt, darf er erst wieder nach drei abgeschlossenen Angriffen seiner Mannschaft zurück aufs Feld.

Auch hier die Frage: Braucht es das? Handballer gehen meist nur vom Feld, wenn wirklich etwas passiert ist. Und dann dauert die Behandlung meist länger als drei Angriffe.

Waldmann: Es stimmt, dass die Handballer speziell bei der letzten EM für ihre Fairness und ihre Fähigkeit, auch mal einzustecken, gelobt wurden. Natürlich gibt es aber auch bei uns die bösen Buben, die allzu gerne mit Schauspielereien Vorteile erzielen wollen, und sei es nur, um einen Gegenzug zu unterbinden. Trotzdem meine ich, dass es diese Regeländerung nicht gebraucht hätte. Sich nicht sofort behandeln zu lassen kann auch negative Folgen haben.

Zeitpunkt der Einführung
Frage: Wie schätzen Sie es ein, dass die Regeländerung schon bei den Olympischen Spielen eintritt? Die Teams kommen aus dem laufenden Betrieb mit den alten Regularien und müssen beim Höhepunkt mit relativ weitreichenden neuen Regeln zurechtkommen. Wer profitiert davon?

Waldmann: Das sind die weltbesten Handballer, die kommen mit so was locker zurecht. Grundsätzlich muss man aber eine derart überstürzte Einführung neuer Regeln schon kritisieren. Die Probleme kommen vor allem in den unteren Klassen zum Anfang der neuen Saison.

Jugendhandball

Frage: Im Jugendbereich wird im Allgäu mit dem Modus gespielt, wonach für das Spielergebnis auch zählt, wie viele verschiedene Torschützen eine Mannschaft hat. Wie beurteilen Sie die Regel? Kommt diese Neuerung flächendeckend in Schwaben?

Waldmann: Einen vom Regelwerk oder der Spielordnung abweichenden Spielbetrieb können die Bezirke nur im Kinderhandball bis zur E-Jugend und abgeschwächt noch in der D-Jugend organisieren. Die Idee mit der Förderung mehrerer Torschützen ist bekannt und soll die Kinder dazu bringen, alle am Angriffsspiel zu beteiligen. Wir hatten bis zur vergangenen Saison bis zur E-Jugend eine andere Sonderregel mit derselben Zielsetzung. Die Spielerinnen oder Spieler durften den Ball nur einmal tippen. Damit sind alle Kinder besser ins Spiel integriert worden, und es gab nicht mehr den alles allein entscheidenden „Superstar“ im Team. Beschlossen werden alle Sonderregelungen im Bezirk Schwaben von der sogenannten Jugendvertretersitzung aller Vereine. Verständlicherweise wollen die Kinder aber immer so spielen wie die Erwachsenen, und bedauerlich für mich haben die Betreuer einige unserer Sonderregelungen, die alle der Förderung des Zusammenspiels dienen sollten, wieder zurückgenommen. Wir hatten uns an den Württembergern orientiert, die in dieser Beziehung schon immer sehr fortschrittlich waren. Geblieben ist beispielsweise der Penalty bei den ganz Kleinen, für die ein Siebenmeter oftmals keine wirkliche Torchance ist.

TSV Schwabmünchen – SC Ichenhausen 27:25

Als Drittletzter beenden die Königsblauen die Runde. In der vom Verband geführten Tabelle ist das ein Abstiegsplatz. Doch seit Wochen zeichnet sich ab, dass nur zwei Vereine aus Schwabens höchster Spielklasse nach unten müssen. Inzwischen gilt das als sicher. Riesenglück also hatte der SCI – zumal er mit dem festen Vorsatz in die Spielzeit gestartet war, ganz vorne mitzumischen. Von einem Spitzenplatz allerdings war die Mannschaft in den vergangenen Monaten ebenso weit entfernt wie von Spitzenleistungen. Obwohl es derzeit keine offizielle Aussage gibt, mit welchem Trainer und mit welchem Konzept die Ichenhauser in die nächste Saison starten, gilt als wahrscheinlich, dass der bisherige Coach Romeo Stoica dann keine Rolle mehr spielen wird. Immerhin: Das abschließende Spiel beim TSV Schwabmünchen ging nur knapp verloren, und die Königsblauen zeigten eine wirklich sehr gute Leistung. Vor allem Tobias Steck packte gegen die offensive Abwehr der Gastgeber sein ganzes Know-how aus. Bis zehn Minuten vor Schluss lagen die Ichenhauser auch stets vorn. Ab dem 21:21 leisteten sie sich dann ein paar technische Fehler zu viel, und der Gastgeber entschied die Sache für sich. Dass der langjährige SCI-Trainer Klaus Hornung in den vergangenen Wochen als Interimscoach eingesprungen war, strahlte offensichtlich ein bisschen Ruhe aus, die unter der Saison lange verloren war. Hornung betonte allerdings, dass sein Mitwirken aushilfsweise war und dass er keine Ambitionen hegt, wieder SCI-Trainer zu werden. Tore SC Ichenhausen Walter (7), T. Hornung (5), Schubert (4), Steck (2), F. Hornung (2), Lindner (1), Schößler (1), M. Hornung (2), Vogele (1)

Frohe Weihnachten

Wir wünschen allen Mitgliedern, Sponsoren und Freunden ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches, schönes 2016

2015 12 17 weihnachten

Ichenhausen – TSV Schwabmünchen 25:31 (10:10)

Der SC Ichenhausen hat auch im letzten Spiel des Jahres einen kleinen Befreiungsschlag gegen den Abstieg verpasst. Die erste Hälfte verlief sehr schleppend und war auch für den Zuschauer nicht attraktiv anzuschauen. Sowohl die Königsblauen als auch die Gäste machten Fehler um die Wette: Stürmerfouls, Schrittfehler, Tippfehler und Spieler, die oft im Kreis standen. So erzielten die beiden Teams jeweils nur zehn Tore. Die Hausherren hatten dabei noch Glück, dass ein stark parierender Manuel Laumer mehr Gegentore verhinderte Der SCI verschlief die Anfangsphase der zweiten Hälfte, wie auch im Heimspiel zuvor gegen den TSV Göggingen. Schnell machten die Gäste aus dem Halbzeitstand eine 11:17-Führung, da die Abwehr des SCI nicht effektiv genug in den Zweikampf ging. Jedoch konnte man sich nach ein paar Minuten auf drei Tore herankämpfen In dieser entscheidenden Phase wechselte sich Ichenhausens Trainer Romeo Stoica selber ein, um seine Qualitäten als ehemaliger Profitorhüter zu zeigen. Dies gelang ihm aber nur teilweise. Er fokussierte sich eher auf das Coachen des Teams als auf die Tätigkeit als Torwart. So sah er bei einigen Gegenstößen der Gegner unglücklich aus, da er sein Gehäuse verließ, um mit einem Ausflug in das Spielfeld die Bälle abzufangen. Außerdem setzte sich Schwabmünchen in der Schlussphase wieder ab und konnte dadurch die letzten Minuten der Begegnung genießen, da der Vorsprung auf fünf Tore gewachsen war. Durch den Sieg beendete der TSV seine Serie von drei Niederlagen in Folge. In Ichenhausen hingegen hat man zwar sechs der letzten sieben Spiele verloren, aber die Spieler zeigten zumindest eine kämpferische Leistung, die man in den letzten Spielen vermisst hatte. (zg) SC Ichenhausen Laumer, Stoica, Steck (3), Miethsam, T. Hornung (10), F. Hornung(5), Lindner (1), Schößler, Schubert, M. Hornung, Yapicoglu (4), Dolze, Englet (2), Vogele
Joomla templates by a4joomla  |  Impressum  |  Kontakt